Vortragsabend: Drohnenkrieg in der Ukraine

Drohnenkrieg in der Ukraine: Erfahrungen aus dem Kampf mit Drohnen und ihre Bedeutung für die militärische Ausbildung

Am 6. August 2026 beschäftigten wir uns auf unserem RK-Abend mit den Erfahrungen aus dem Krieg in der Ukraine. Kamerad Heiko B. gab einen Überblick darüber, wie Drohnen sich dort vom Behelfsmittel zu einer der wichtigsten Waffen entwickelt haben.

Anhand von Beispielen wie FPV-Drohnen, der Shahed, der Lancet und ukrainischen Seedrohnen wurde deutlich, wie stark sich das Gefechtsfeld verändert hat. Bewegungen bleiben kaum noch unbemerkt, und Fahrzeuge wie Soldaten sind auch weit hinter der Front gefährdet. Auch neue Entwicklungen wie glasfasergesteuerte Drohnen, die sich nicht stören lassen, und der Einsatz elektronischer Kampfführung kamen zur Sprache.

Im zweiten Teil ging es um die Frage, was diese Erfahrungen für die Ausbildung bedeuten. Tarnung, Bewegungs- und Funkdisziplin gehören wieder zu den Grundlagen, die jeder Soldat beherrschen muss. Hinzu kommen das Erkennen von Drohnen, das richtige Verhalten bei einer Bedrohung aus der Luft und die Grundlagen der Drohnenabwehr. Für die Reserve heißt das, diese Inhalte auch in die eigene Ausbildung aufzunehmen.

Wie aktuell das Thema ist, zeigte sich wenige Wochen später auch auf unserem Biwak im September, bei dem die Marschgruppe kurz vor dem Biwakplatz per Drohne aufgeklärt wurde.